Gesundheit Heute

Reizdarmsyndrom (RDS)

Das Reizdarmsyndrom (RDS) ist eine h舫fig auftretende Erkrankung, durch deren Symptome jeder zehnte Mensch irgendwann in seinem Leben Hilfe beim Hausarzt sucht. Frauen sind von dieser Krankheit h舫figer betroffen als M舅ner.

Die Erkrankung ist eine Kombination aus Unbehagen oder Schmerzen im Bauchraum und ver舅dertem Stuhlgang. Dabei kann sich die H舫figkeit ver舅dern (Durchfall oder Verstopfung) oder es kann zu einer ver舅derten Konsistenz des Stuhls fhren (dnn, hart, weich oder flssig).

RDS ist keine lebensbedrohliche Erkrankung. Sie erhht auch nicht die Wahrscheinlichkeit von einer sonstigen Darmerkrankung betroffen zu werden, wie zum Beispiel eine Dickdarmentzndung, Morbus Crohn, Darmkrebs oder Erkrankungen des Herzens oder der Nerven. Dennoch kann sich RDS zu einem chronischen Problem entwickeln, das die Lebensqualit舩 der Betroffenen sprbar beeintr臘htigt. Menschen, die an RDS leiden, melden sich beispielsweise h舫figer krank, vers舫men die Schule und nehmen weniger stark am t臠lichen Leben teil. Das Reizdarmsyndrom kann sogar dazu fhren, dass sie bevorzugt von zu Hause arbeiten, ihre Arbeitszeiten ver舅dern oder ganz aufhren zu arbeiten.

Was sind die Symptome von RDS?

Mit RDS werden die folgenden Symptome verbunden:

  • Durchfall (h舫fig als heftige episodisch auftretende Durchf舁le)
  • Verstopfung
  • Verstopfung, die sich mit Durchf舁len abwechselt
  • Unterleibsschmerzen oder -kr舂pfe, meist in der unteren H舁fte des Bauchraums. Diese verst舐ken sich durch Nahrungsaufnahme und verringern sich durch Stuhlgang. Meist haben die Betroffenen h舫figer Stuhlgang, wenn sie Schmerzen haben, und der Stuhl ist weicher.
  • ワberm葹ige Bl臧ungen oder das Auftreten eines Bl臧bauchs
  • H舐terer oder weicherer Stuhl als normal (harte Klumpen oder flach, schlangenfrmig und weich)
  • Sichtbare Bauchdehnung

Manche Menschen mit RDS haben mitunter auch Symptome, die nicht mit dem Verdauungsapparat in Verbindung stehen, wie beispielsweise Probleme beim Wasserlassen oder sexuelle Probleme. Die RDS-Symptome verst舐ken sich meist unter Stress.

Patienten mit RDS wurden traditionell beschrieben als "vorrangig unter Verstopfung leidend" oder "vorrangig unter Durchfall leidend" oder mit einem Wechsel zwischen beiden Extremen. Alle drei Varianten tauchen ungef臧r gleich h舫fig unter den von RDS Betroffenen auf.

Was verursacht RDS?

Zweihundert Jahre nachdem die Krankheit das erste Mal beschrieben wurde, haben Experten immer noch nicht vollst舅dig verstanden, was die Symptome auslst.

Viele Experten vermuten, dass es sich um ein Problem der Darmbewegung handelt. Bei den Erkrankten ziehen sich die Darmmuskeln nicht normal zusammen, was die Bewegung des Stuhls beeinflusst. Einige Studien widersprechen dieser Annahme, da sie keinen Beweis sehen, dass die geringere Darmbewegung mit den Symptomen korreliert. Medikamente, die die Darmbewegung ver舅dern, scheinen Menschen mit RDS keine Erleichterung zu verschaffen.

Neuere Studien deuten an, dass bei RDS der Dickdarm hypersensitiv ist und auf milde Stimulation mit Kr舂pfen berreagiert. Statt langsamer und rhythmischer Muskelkontraktion verkrampfen sich die Darmmuskeln. Das kann entweder Durchfall oder Verstopfung verursachen.

Eine weitere Theorie vermutet, dass einige Stoffe involviert sind, die die ワbertragung von Nervensignalen zwischen dem Gehirn und dem Magendarmtrakt regulieren. Dabei handelt es sich um Serotonin, Gastrin und weitere Stoffe. Da Frauen von RDS deutlich h舫figer betroffen sind als M舅ner wurden bereits Vermutungen laut, dass die Hormone eine Rolle spielen. Bislang gibt es keine belastbaren Studien, die das best舩igen knnten.

Einige Faktoren knnen die Symptome von RDS auslsen, dazu z臧len bestimmte Lebensmittel, Arzneimittel, die Anwesenheit von Flatulenz oder Kot und emotionaler Stress.

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